Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG

Die Commerzbank (WKN CBK100) könnte sich in Kürze ihrer juristischen Probleme in den USA entledigen, allerdings scheint eine Einigung mit den US-Behörden doch teurer zu werden als gedacht.

Lange Zeit hieß es, dass die Nummer zwei am deutschen Bankenmarkt für mutmaßliche Verstöße gegen US-Handelssanktionen Strafzahlungen in Höhe von 800 Mio. US-Dollar leisten müsste. Dann kamen Geldwäschevorwürfe hinzu und das „Wall Street Journal“ nannte nun eine mögliche Gesamtsumme von 1 Mrd. Euro. Nun sollen Insider „Reuters“ gesteckt haben, dass es wohl doch 1,45 Mrd. US-Dollar werden sollen, dies wären derzeit rund 1,31 Mrd. Euro. Das Institut hatte die Rückstellungen für Rechtsrisiken zuletzt auf 1,4 Mrd. Euro nach oben geschraubt, allerdings dürfte nicht alles für die Fälle in den USA veranschlagt sein.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Es bleibt dabei: Jedes Mal, wenn die Commerzbank ein wenig Hoffnung schöpft – zum Beispiel in Form der Fortschritte im operativen Geschäft im Geschäftsjahr 2014 – wird die gute Stimmung schnell wieder zunichte gemacht. So lange Unsicherheiten wie Rechtsrisiken oder die im Vergleich zur europäischen Bankenkonkurrenz schwache Kapitalausstattung bleiben, dürfte auch das Kurspotenzial der Commerzbank-Aktie begrenzt bleiben. Wer trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der Commerzbank-Aktie setzen möchte, könnte einen Blick auf das Hebelprodukt mit der WKN DG1K8K werfen.

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