Bildquelle: Pressefoto Wirecard

Nach dem Kurseinbruch vom Mittwoch von mehr als 20 Prozent hat sich die Wirecard-Aktie (WKN 747206) am Donnerstag deutlich erholen können. Es konnten jedoch nicht sämtliche Kursverluste wettgemacht werden. Ohne weitere Short-Attacken sollte dies jedoch bald gelingen.

Dabei ließen sich auch Analysten nicht aus der Ruhe bringen. Bei Independent Research nutzte man sogar die Gelegenheit und änderte das Rating für die Aktie des Zahlungsabwicklers von „Halten“ auf „Kaufen“. Das Kursziel wurde jedoch von 51,00 auf 45,00 Euro nach unten gefahren. Aus Analystensicht seien die Vorwürfe eines bisher unbekannten Research-Dienstes aus der Luft gegriffen und dürften gezielt verbreitet worden sein, um über Leerverkäufe am Kurssturz der Aktie zu verdienen. Außerdem wurde darauf verwiesen, dass Wirecard bereits frühere Attacken ohne Schaden überstanden hätte.

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect

Ähnlich äußerte man sich bei Kepler Cheuvreux (Einschätzung: „Buy“; Kursziel: 55,00 Euro). Dort findet man es zusätzlich beruhigend, dass Wirecard rechtliche Mittel eingeleitet hat. Daher sollte sich die Wirecard von diesem Schock erholen. Zumal das Unternehmen auch weiterhin mit starkem Wachstum in Bereichen wie Mobile Payment, Online-Handel und in den Schwellenländern aufwarten kann.

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