Die US-Futures zeigen sich am heutigen Mittwoch uneinheitlich, nachdem die wichtigsten US-Aktienindizes gestern mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen waren.
Heard in New York
Für Unsicherheiten sorgen weiterhin hohe Ölpreise sowie steigende Anleiherenditen. In Bezug auf das Thema KI-Regulierung will US-Präsident Donald Trump wiederum darauf vertrauen, dass sich die Branche selbst kontrolliert. Gestern hatte der NASDAQ Composite wiederum mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent bei 26.797 Punkten geschlossen, während der S&P 500 um 0,2 Prozent auf 7.671 Punkte zurücksetzte. Im Dow Jones Industrial Average lag der Rückgang bei 0,3 Prozent auf 51.350 Punkte.
Konnichiwa Tokio!
Trotz steigender Anleihezinsen präsentierten sich die asiatischen Börsen am Mittwochmorgen etwas stärker. Der japanische Nikkei 225 kletterte zuletzt um 2,2 Prozent auf 66.904 Punkte.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Mittwoch minimal erholt. Allerdings verweisen die Analysten bei der Helaba darauf, dass das Umfeld am Aktienmarkt angesichts des ungelösten Nahostkonflikts sowie bestehender Inflations- und Zinssorgen schwierig bleiben würde. Dennoch sei es dem Leitindex DAX im Zuge rückläufiger Ölpreise zunächst gelungen, sich zu erholen. Im gestrigen Tagesverlauf nahm die Zuversicht aber wieder ab und am Ende des Tages schloss der Index nur 0,1 % höher bei 25.399 Punkten.
„Seit Wochen pendelt der DAX um die Marke von 25.500 und davon hat er sich auch gestern nicht lösen können. Positiv hervorzuheben ist indes, dass die 100-Tagelinie bei 25.360 nicht dauerhaft unterschritten worden ist. Wichtig wäre es aber, den 21- und den 55-Tagedurchschnitt bei 25.610 bzw. 25.746 zu überwinden. Impulse für einen derartigen Anstieg wird es von den heute anstehenden Konjunktur- und Inflationszahlen vermutlich nicht geben“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Das Long-Szenario: Um die Seitwärtsphase nach oben aufzulösen, sollte der DAX unverändert über das Mai- und das Januar-Top (25.438/25.508) steigen und direkt im Anschluss auch die 50-Tage-Linie (aktuell bei 25.829) und das Verlaufshoch vom 6. Juli bei 25.900 überwinden. Oberhalb der 26.000er-Barriere wäre ein Hochlauf an das Zwischenhoch vom 4. September bei 26.168 möglich, ehe der Bereich um 26.400 in den Fokus rücken würde. Darüber dürfte das Top vom 12. August bei 26.574 mit dem amtierenden Rekordhoch (26.619) bremsend wirken.
Das Short-Szenario: In der Gegenrichtung ist die erste Unterstützung weiterhin an der 100-Tage-Linie (25.360) zu finden. Darunter müsste auf das bisherige September-Tief (25.164) mit der offenen Kurslücke vom 27. Juli (Gap-Close bei 25.099) und der 25.000er-Schwelle geachtet werden. Weitere Haltestellen könnten am GD200 (24.815) und am Juli-Tief (24.651) angetragen werden.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | WA0W5H | 22.480,05 | 8,56 |
| Open End Turbo Call | WA13GL | 23.465,66 | 12,79 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | WA9148 | 28.448,43 | 8,48 |
| Open End Turbo Put | WB1DPA | 27.434,48 | 12,79 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 30.09.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute Nachmittag stehen vor allem die PCE-Daten aus den USA im Fokus – immerhin der in den Augen der Fed wichtigste Gradmesser für die Inflation in den USA.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.






