Bildquelle: Pressefoto Microsoft

Als Unternehmen wie Google, Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067) oder Facebook (WKN: A1JWVX / ISIN: US30303M1027) in der Technologiebranche groß wurden, wollten viele Microsoft (WKN: 870747 / ISIN: US5949181045) als veraltet abschreiben. Es half nicht gerade, dass das Unternehmen keinen großen Erfolg im Softwarebereich für mobile Geräte wie Smartphones hatte. Außerdem erinnerten sich zu viele PC-Nutzer an die blauen Windows-Fehlerbildschirme. Doch inzwischen sieht die Sache ganz anders aus.

Dafür sorgen auch frühere Microsoft-Größen wie Bill Gates oder Steve Ballmer. Als einer der reichsten Menschen des Planeten sorgt Bill Gates mit der von ihm und seiner Frau gegründeten Bill & Melinda Gates Foundation für Aufsehen in der Welt der privaten Stiftungen. Der ehemalige Unternehmenschef Steve Ballmer ist wiederum einer jungen Generation als ausgeflippter Besitzer des NBA-Basketballteams Los Angeles Clippers bekannt. Diese haben gerade den Saison-Auftakt gegen das Traditionsteam und den bisherigen Platzhirschen in der Stadt der Engel, die Los Angeles Lakers um Superstar LeBron James, geschlagen.

Mit Satya Nadella hat Microsoft eine weitere Persönlichkeit vorzuweisen. Als Konzernchef hat er das Unternehmen seit seinem Amtsantritt im Jahr 2014 in die Zukunft geführt, indem er zum Beispiel konsequent auf das Thema Cloud Computing gesetzt hat. Auch in anderen Bereichen wie Künstliche Intelligenz oder Gaming mischt der Softwarekonzern mit.

Dank ihm gehört Microsoft zu den drei Unternehmen, neben Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) und Amazon, die eine Marktkapitalisierung von mehr als 1 Billion US-Dollar erreichen konnten. Aktuell liefert sich Microsoft mit dem iPhone-Konzern Apple einen spannenden Kampf um den Titel des wertvollsten börsennotierten Unternehmens der Welt. Die jüngsten Quartalsergebnisse sorgten nun dafür, dass Microsoft in Sachen Börsenwert weitere Fortschritte machen konnte.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 (Ende September) kletterten die Umsatzerlöse konzernweit gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 33,1 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn schoss um 21 Prozent auf 10,7 Mrd. US-Dollar. Als Wachstumstreiber erwies sich vor allem die Cloud-Plattform Azure. Dieser Bereich wuchs um satte 59 Prozent.

Der Gewinn je Aktie lag konzernweit bei 1,38 US-Dollar und damit über den Markterwartungen. Das Beste: Microsoft hat noch längst nicht genug. Im laufenden Geschäftsjahr sollen sowohl Umsatz als auch das operative Ergebnis im prozentual zweistelligen Bereich zulegen, was auch der Microsoft-Aktie und damit dem Konzern im Kampf mit Apple um den Titel des wertvollsten Unternehmens der Welt helfen sollte.

Anleger, die von der Stärke von Microsoft überzeugt sind, können mit einem Mini-Future Long (WKN: MC2F47 / ISIN: DE000MC2F479) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren. Auch Shorties steht ein passender Mini-Futre (WKN: MC1A21 / ISIN: DE000MC1A217) zur Verfügung.

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Bildquelle: Pressefoto Microsoft

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