Angesichts einer erneuten Eskalation im Nahostkonflikt und steigenden Ölpreisen zeigen sich die heutigen Montags-Futures an der Wall Street schwächer. Besonders deutlichen dürfte die Verluste im Technologiesektor ausfallen.
Heard in New York
Den Freitaghandel hatten die US-Märkte noch mit leichten Zugewinnen abgeschlossen. Die Entwicklungen vom Wochenende sorgen jedoch für erneute Unsicherheiten rund um die Straße von Hormus. Der Iran und die USA lieferten sich am Wochenende erneut gegenseitige Luftangriffe. Teheran griff dabei US-Einrichtungen in mehreren Golfstaaten an und erklärte die Straße von Hormus für geschlossen.
US-Präsident Donald Trump widersprach dieser Darstellung jedoch am Sonntag und erklärte, die wichtige Wasserstraße sei weiterhin für den kommerziellen Schiffsverkehr geöffnet. Am Samstag hatte Trump Luftangriffe auf den Iran angeordnet, nachdem der Iran ein Handelsschiff angegriffen hatte, das die Straße von Hormus durchquerte. Die Rohölpreise reagierten mit deutlichen Aufschlägen. Einmal mehr fragen sich Anleger wiederum, ob die Feindseligkeiten schnell abebben werden.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Montagmorgen weitgehend schwächer. Der japanische Nikkei 225 verlor zuletzt 2,2 Prozent auf 67.046 Punkte. Der südkoreanische KOSPI brach sogar zeitweise um mehr als 7 Prozent ein und fiel auf unter 7.000 Punkte – den niedrigsten Stand seit dem 4. Mai.
So steht´s um den DAX
Angesichts der Entwicklungen in Nahost vom Wochenende zeigt sich der DAX am Montag schwächer. Entsprechend bleibt das Barometer laut Aussagen der Helaba-Analysten angeschlagen. So richteten sich Stochastic und MACD gen Süden und der DMI stünde nicht mehr auf Kauf.
„Nochmalige Kursverluste sollten daher ins Kalkül gezogen werden. Eine weitere Haltemarke zeigt sich in Form der 55-Tagelinie bei 24.742. Die Future-Indikationen lassen derweil einen schwachen Start in die Woche erwarten und ein Test der 55-Tagelinie scheint möglich. Widerstände sind unverändert bei 25.438 und am Allzeithoch bei 25.900 anzutreffen“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Short-Szenario: Unterhalb der 25.000er-Marke wäre die erste Haltezone unverändert am Vorwochentief bei 24.830 zu finden, ehe es um die Doppelunterstützung aus der kurzfristigen 50-Tage-Linie (aktuell bei 24.807) und dem April-Top (24.792) gehen dürfte. Darunter müsste auf die Tiefs vom 29. und 26. Juni (24.557/24.548) geachtet werden, bevor der mittelfristige GD100 (24.335) mit der langfristigen 200-Tage-Linie (24.320) in den Fokus rücken würde.
Das Long-Szenario: Um zum Start in die neue Woche hingegen neue Signale auf der Oberseite freizusetzen, müsste es zuerst (und per Tagesschluss) über das Zwischenhoch vom 22. Juni bei 25.176 gehen. Danach wäre ein Hochlauf an das Februar- und das Mai-Hoch bei 25.406/25.438 möglich. Gelingt auch dort der Break, würden sich die Blicke wieder auf das markante Januar-Hoch bei 25.508 richten. Darüber wäre dann ein Vorstoß an das amtierende Rekordhoch bei 25.900 denkbar.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | UJ5V5A | 22.179,79 | 8,54 |
| Open End Turbo Call | WA02W1 | 23.110,55 | 12,47 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | UP2Y29 | 28.047,75 | 8,50 |
| Open End Turbo Put | UM15B3 | 27.097,39 | 12,50 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 13.07.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Heute stehen unter anderem die Daten zum deutschen Leistungsbilanzsaldo im Fokus.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.









