Es bleibt dabei: Einige wenige Technologiewerte stützen die Wall Street. So auch gestern. Dabei halfen ihnen weniger heißere Inflationsdaten.
Heard in New York
Der von der Fed bevorzugte Inflationsindikator, der Kernindex der persönlichen Konsumausgaben, stieg im September gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Erwartet worden waren 0,3 Prozent. Auch deshalb konnte der NASDAQ Composite den gestrigen Mittwochhandel mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 26.861 Punkte beenden, während Dow und S&P 500 im Minus lagen. Nachbörslich galt der Blick wiederum Micron Technology (WKN: 869020 / ISIN: US5951121038).
Auch der Gesamtmonat September, der historisch gesehen ein schwacher Börsenmonat ist, verlief für den S&P 500 ungünstig: Der Index fiel um 0,5 Prozent. Anleger mussten sich mit höheren Ölpreisen und einem kräftigen Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen auseinandersetzen, was die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen schürte. Der Dow verlor 4,3 Prozent, während der NASDAQ100 besser abschnitt und im Monatsverlauf 1,9 Prozent zulegte.
Konnichiwa Tokio!
Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Donnerstagmorgen uneinheitlich. Der japanische Nikkei 225 kletterte zuletzt um 3,3 Prozent auf 68.956 Punte.
So steht´s um den DAX
Der DAX zeigt sich am Donnerstag ein wenig schwächer. Technisch betrachtet ist der DAX laut Aussagen der Helaba-Analysten den zweiten Tag in Folge daran gescheitert, die 21-Tagelinie zu überspringen. Diese verlaufe heute bei 25.573.
„Im Nachgang dazu rutschte der Index unter die 100-Tagelinie, was die Risiken auf der Unterseite erhöht, zumal DMI und MACD weiterhin auf Verkauf stehen. Sollte auch das Doppeltief bei 25.173 nicht gehalten werden, eröffnet sich Raum bis zur 200-Tagelinie bei 24.825“, heißt es weiter.
So handeln Sie heute den DAX
Bei der UBS sah man für den heutigen Handelstag die folgenden Szenarien.

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für die zukünftige Wertentwicklung.
Das Short-Szenario: Unterhalb des September-Tiefs bei 25.164 Punkten könnte nun auch im regulären Handel das offene Gap vom 27. Juli geschlossen werden. Finden die Kurse an der 25.000er-Schwelle ebenfalls keinen Halt, müsste mit einem Rücksetzer an die langfristige 200-Tage-Linie (aktuell bei 24.825) gerechnet werden. Kommt es zu einem Trendwechsel am GD200 – der durch weitere Abgaben bestätigt werden sollte –, dürften das Juli-Tief oder das Zwischentief vom 26. Juni (24.651/24.548) angesteuert werden.
Das Long-Szenario: Gelingt indes eine direkte Rückeroberung der mittelfristigen Trendlinie (25.371), sollte es im nächsten Schritt über das Mai- und das Januar-Top (25.438/25.508) gehen. Oberhalb der kurzfristigen 50-Tage-Linie (25.830) und des Verlaufshochs vom 6. Juli bei 25.900 würde die runde 26.000er-Barriere mit dem Zwischenhoch vom 4. September bei 26.168 Punkten warten, bevor über einen Hochlauf in Richtung des Bremsbereichs rund um 26.400 Zähler nachgedacht werden könnte.
| Produkt (Call) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
|---|---|---|---|
| Open End Turbo Call | UJ5HQ7 | 22.200,32 | 8,67 |
| Open End Turbo Call | WA035N | 23.091,24 | 12,50 |
| Produkt (Put) | WKN | SL/KO/Strike* | Hebel |
| Open End Turbo Put | WA8H7Q | 27.998,74 | 8,62 |
| Open End Turbo Put | WA9QD5 | 27.094,33 | 12,48 |
*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest
Stand: 01.10.2026, 7:00 Uhr
Wichtige Tagestermine
Während hierzulande einige wichtige Einkaufsmanagerindizes im Fokus stehen, wird am Nachmittag auch in den USA der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe genau beäugt.
Weitere Daten und Prognosen finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.






